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14.01.2013, 18:55 Uhr
JU kritisiert "Chaos" in der Stadt

  Erster politischer Neujahrsempfang der Jungen Union nach der zweiten Absage des Bürgermeisters. Nun gibt es Stimmen, die wollen wieder einen Bürgerempfang veranstalten.

JU kritisiert "Chaos" in der Stadt

VON WALTER SCHUBERT -Bergische Morgenpost vom: 14.01.2013

 

 Erster politischer Neujahrsempfang der Jungen Union nach der zweiten Absage des Bürgermeisters. Nun gibt es Stimmen, die wollen wieder einen Bürgerempfang veranstalten.

Vor zwei Jahren gab es den letzten Neujahrsempfang der Stadtverwaltung. Aus Kostengründen wurde diese Veranstaltung ersatzlos gestrichen. Nun machte die Junge Union, die Jugendorganisation der CDU, einen neuen Versuch, diese Traditionsveranstaltung wieder mit Leben zu füllen. Etwa 80 Gäste kamen am Samstag ins Gymnasium. Viele bekannte Gesichter aus Politik, Handel und Vereinen waren erschienen. Ganz besonders freute sich Christian Klicki, Vorsitzender der Jungen Union Wermelskirchen, über die politische Prominenz: Wolfgang Bosbach (Vorsitzender des Innenausschusses des Deutschen Bundestages), Rainer Deppe (CDU-Landtagsabgeordneter) und Altbürgermeister Heinz Voetmann.

2013 ist ein großes Wahljahr in Deutschland. Landtagswahlen in Niedersachsen, Bayern und vielleicht auch in Hessen, Kommunalwahl in Schleswig-Holstein und natürlich die Bundestagswahl im September. In allen Reden wurde der Wahlkampf eröffnet und der politische Gegner angegriffen. Klicki mahnte in seiner Eröffnungsrede die ungelösten Aufgaben in der Stadt an. "Die Schulsituation, das Rathaus, das Kaufhaus in der Telegrafenstraße, alles ist Chefsache und alles ist nicht gelöst", sagte er. Die Situation in der Stadt verglich er mit dem Chaos beim Flughafenbau in Berlin.

Während Klicki die regionalen Probleme ansprach, holte Wolfgang Bosbach natürlich viel weiter aus. Er ist Politikprofi und geübt in vielen Debatten und Talkshows. In freier Rede referierte er von der Gründung der Bundesrepublik bis in die heutige Zeit. Seine Rede war voller Beispiele, Anekdoten und herrlichen Zitaten.

Auch Bosbach attackierte den politischen Gegner, blieb aber dabei stets sachlich und fair. "Wir arbeiten schließlich alle auf der gleichen Baustelle, am Aufbau der lebendigen Demokratie", sagte er. Bosbach ist sicher, dass es keine Politikverdrossenheit gibt, sondern eine Enttäuschung über bestimmte Politiker und über Parteien.

Es gab viel Applaus für seine Rede und nicht nur von den CDU-Mitgliedern. Altbürgermeister Heinz Voetmann dankte der Jungen Union, dass sie die alte Tradition des Neujahrsempfangs wieder aufgreifen. "25 Jahre habe ich das gemacht", sagte Voetmann. "Zum Empfang kamennis zu 1000 Bürger und es war eine gesellschaftliche Veranstaltung und stärkte die Gemeinschaft in der Stadt." Voetmann betonte, dass dieser Empfang auch immer den ehrenamtlichen Tätigkeiten gewidmet war. Enttäuscht fügte er hinzu: "Die Stadtspitze hat offenbar kein Interesse daran."

 

14.01.2013, 18:58 Uhr

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